• Björn

Biohacking Tipp & Grundlagen #1 - Die Nasenatmung

Aktualisiert: Nov 25

Heute geht es wieder weiter in unserer Reihe zum Thema Biohacking mit unserem erfahrenen Partner, Max Gotzler. Diesmal möchten wir dir eine erste, total simple Technik des Biohackings an die Hand geben. Du wirst überrascht sein, wie einfach, aber dennoch wirkungsvoll bereits eine so einfache Technik sich auf deine Ziele und dein Befinden auswirken kann.

Wenn du länger nicht mehr hier warst, du gar nicht weißt, was Biohacking eigentlich ist, kannst du es hier nochmal nachlesen und in diesem Artikel herausfinden, welcher Biohacking Typ du bist.


Biohacking Tipp #1: Die Nasenatmung

Nasenatmung als Biohack

Wie der Titel es bereits verrät, möchten wir dir heute eine ganz einfache Übung zur Nasenatmung vorstellen.


Wo die Vorteile einer Nasenatmung liegen, wie sich Nasenatmung positiv auf deinen Organismus auswirken kann und worauf du achten solltest.





Wusstest du, dass du, wenn du durch die Nase atmest, Einfluss auf dein Nervensystem nimmst?

Du kannst dir deine Atmung vorstellen, wie die Fernbedienung für dein autonomes Nervensystem.


Das autonome Nervensystem beschreibt dabei den Teil des Nervensystems, welcher zum größten Teil unbewusst stattfindet, also ohne unser direktes Zutun. Es verbindet unser zentrales Nervensystem (mit allen Nervenbahnen in Gehirn und Rückenmark) mit auch nahezu allen Organen.

Ein Beispiel: Du kannst deinem Herzen nicht sagen, jetzt schneller oder langsamer zu schlagen. Dies findet je nach Situation von ganz alleine statt – autonom. Genau sowenig kannst du deinem System befehlen jetzt weniger Stresshormone auszuschütten und ruhiger zu bleiben. Was du aber kannst, ist über deine Atmung darauf Einfluss nehmen. Du kannst über deine Atmung deinen Parasympathikus aktivieren und Stress darüber besser bewältigen.


Vorteile der Nasenatmung. Darauf solltest du bei der Nasenatmung achten:

Eigentlich simpel: Du atmest tief über deine Nase in deinen Bauch ein.

Nasenatmung ist dabei zwar etwa dreimal so schwierig wie das Atmen durch den Mund. Es ist also dreimal so anstrengend, dieselbe Menge an Luft durch die Nase in den Bauch zu atmen, wie durch den Mund. Dafür kommt die Luft jedoch viel tiefer in deinem Bauchraum an, wo sich mehr Blut angesammelt hat, welches den Sauerstoff aufnehmen und transportieren kann. Das bedeutet, dass du somit mehr Sauerstoff aufnimmst und deinem Organismus zur Verfügung stellst. Über die Mundatmung atmest du vielleicht mehr Luftvolumen ein und aus, es kommt aber weniger Sauerstoff in deinem Blut an. Zusätzlich führt die Nasenatmung zu einer erhöhten Ausschüttung von Stickstoffmonoxid, was deine Gefäße weitet und dir hilft, deinen Stoffwechsel zu optimieren.

Und als wäre das noch nicht genug, aktiviert diese Atemtechnik wie bereits erwähnt auch noch deinen Parasympathikus und lässt dich besser mit Stresssituationen umgehen.


Probiere es selbst aus!

Halte deinen Mund geschlossen und konzentriere dich darauf, tief durch die Nase in den Bauch zu atmen.

Verfolge beim Einatmen, wie die Luft durch deine Nase gaaaaanz tief in deinen Bauch strömt. Halte sie kurz und atme langsam aus. Wiederhole diese mal für 1–2 Minuten und beobachte, was an und dir selbst passiert.

Wenn du dich das nächste Mal in einer Stresssituation befindest, wiederhole die Übung, konzentriere dich kurz auf die Atmung durch die Nase und beobachte dein Stresslevel und Befinden. Du wirst überrascht sein, glaub es uns!




Bleib also auf jeden Fall dabei und schau nächste Woche wieder vorbei!

Wenn du jetzt schon nicht genug bekommst, schau gerne auch mal auf Max’s Instagram Accounts vorbei.

Hier teilt er ebenfalls regelmäßig spannende Tipps und Tricks aus seinem Wissen zum Thema Biohacking!


Bis zur nächsten Woche!

Deine GymShare Team

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