• marc9453

Die 10 bekanntesten Courts der Welt


Rucker Park Harlem - NYC, USA

Rucker Park. Wer schon einmal einen Basketball in der Hand hatte und diesen Namen noch nicht gehört hat, hat den Gong verpasst. Dieser Basketballcourt gehört zweifelsohne zu den bekanntesten der Welt. Das liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass der Rucker Park eine gern gesehene Location für Filme und Musikvideos ist. Ins Leben gerufen um die Jugend in Harlem von der Straße zu bewahren hat dieser Platz weitaus mehr als dieses Ziel verwirklicht. NBA-Legenden wie Kareem Abdul-Jabbar, Wilt Chamberlain, Dr. J und Earl Monroe trieben hier ihr Unwesen und perfektionierten ihr basketballerisches Können und da die notorische Bekanntheit dieser heiligen Basketballstätte nicht abnimmt, begegnet man dort auch noch heute den besten Hoopern der Welt und denen die es noch werden wollen. Man kann den Rucker Park im wahrsten Sinne des Wortes als eine absolute Baller-Talentschmiede bezeichnen.




The West Fourth Street Courts Greenwich Village - NYC, USA

Dieser Basketballcourt in New York wird unter den Spielern auch als "The Cage" bezeichnet. Umgeben von etwa sechs Meter hohen Zäunen erübrigt sich wohl die Frage, wie der Platz zu seinem einzigartigen Spitznamen kam. Im Vergleich zu anderen Courts ist "The Cage" etwas klein geraten. Natürlich ist das kein Problem für echte Hooper, allerdings ist der Platz ebenfalls für seine physische Spielphilosophie bekannt. NBA-Stars wie beispielsweise Walter Berry und Jayson Williams sind nur ein paar der Hochkaräter die auf diesem Platz bereits Fuß gefasst haben. Absolute Oldschoolvibes, Asphaltboden und jede Menge schmerzhafter Körperkontakt gehören zu den Dingen, die den Basketballplatz an der West Fourth Street in Greenwich Village zu dem machen was er heute ist: Ein Ort für puren, ehrlichen und unverfälschten Basketball!




Venice Beach Courts – Venice Beach, California, USA

Über Venice Beach muss wohl nicht sonderlich viel gesagt werden. Dieser Ort gleicht dem Himmel so wie man ihn sich vorstellen könnte. In Mitten dieser Idylle findet jeder Hoop-Dreamer jedoch einen der schönsten Basketballcourts der Welt. Mit der atemberaubenden Athmosphäre rund um den pazifischen Ozean lässt es sich garantiert Zocken bis die Schuhe durchgelaufen sind. Ähnlich wie beim Rucker Park wird auch dieser Court gerne durch Hollywood zur Schau gestellt. All-Time-Classics wie "White men can't jump" und "American History X" bilden nur einen kleinen Teil der Filme ab, die sich mit diesem wunderschönen Ort profilieren wollten. Außerdem finden hier die "Boost Mobile Elite 24 All-Star-Games" statt, welche den besten Highschool-Hoopern der USA eine Plattform bieten um jede Menge Knöchel einzusammeln.




Mosswood Park – Oakland, California, USA


Der Mosswood Park in Oakland ist ein regelrechter Oldtimer unter den Basketballplätzen. 1907 gegründet, ist er mittlerweile 114 Jahre alt. Jede Menge Zeit, sich mit den besten Basketballern der Welt ausschmücken zu lassen. Im Jahre 1950 stand bereits ein junger Bill Russel auf dem Platz, noch lange bevor er seine Gegner in der NBA terrorisierte. Doch auch die etwas jüngeren Semester wie beispielsweise Jason Kidd und Gary Payton waren hier vertreten. Der Mosswood Park ist seit der Öffnung ein treibender Faktor für die Basketballkultur in den USA. Er hat mittlerweile unzählige Generationen von Spielern geprägt und wird mit Sicherheit auch für die kommenden Generationen von großem Nutzen sein.




16th & Susquehanna – Philadelphia, Pennsylania, USA

Gerade während der 80er und 90er Jahre war dieser Platz in Philadelphia eine der wichtigsten Anlaufstellen für Baller die etwas von sich und ihren Fähigkeiten hielten. Bo Kimble, Hank Gathers und Rasheed Wallace stellen hierbei nur die Spitze des Eisbergs dar. Die Spiele die hier ausgetragen wurden waren stets gut besucht, da die Menschen der Stadt mit ihren eigenen Augen erleben wollten wie sich ihre basketballerische Zukunft entwickeln könnte. Für jeden den es interessiert gibt es für diesen Platz sogar eine Dokumentation namens "16th and Susquehanna". Wenn das kein Indiz für einen historischen Basketballplatz ist, was dann?




MacGregor Park – Houston, Texas, USA


Dieser Platz in Houston Texas ist optimal an die sehr heißen Wetterbedingungen angepasst. Er ist halb offen, was bedeutet, dass die texanische Hitze und die dazugehörige Helligkeit zumindest nur von einer Seite aus zuschlagen können. Gekrönt wird der Platz durch ein dünnes Blechdach, jedes Prellen des Balles, jede Instruction an das Team und alles andere was Lärm macht, wird durch ein starkes Echo zurückgeschickt. Wenn man sich den Platz so ansieht, könnte man tatsächlich denken wir haben es hier mit der ersten Blaupause eines Basketballplatzes von James Naismith zu tun. Durch die Säulen kommt eine sehr einzigartige Stimmung auf, die bisher bereits von Basketballberühmtheiten wie Clyde Drexler, Moses Malone, Dale Thompson und vielen mehr eingeatmet wurde. Außerdem sollen sich der Legende nach viele spannende Zweikämpfe zwischen Hakeem Olajuwon und Moses Malone zugetragen haben.



Pigalle Outdoor Court – Paris, France

Für unseren nächsten Basketballcourt verlassen wir zum ersten Mal die USA. Der Pigalle Outdoor Court in Paris lässt sich tatsächlich sehr schwer mit anderen seiner Art vergleichen. Das Design des Platzes ehrt die Stadt Paris und ihre weit verbreitete urbane Kunst. Der Look wird dominiert von den Farben Blau, Rot, Gelb und Weiß. Die Farbkonstellation macht gut was her und macht den Court zu einem der einzigartigsten der Welt. Was der Basketballplatz in Paris an Aussehen bietet, büßt er jedoch an Spielkomfort ein, zumindest behaupten einige der böse Zungen die diesen Platz schon bespielt haben. Es gibt garantiert Orte die ein besseres Spielgefühl bieten, jedoch ist Pigalle absolut einzigartig und hat definitiv einen Platz in unserer Liste der bekanntesten Basketballplätze der Welt verdient, allein um den Kameraden in den USA zumindest ein bisschen europäische Parole zu bieten.




Dyckman Park – NYC, USA


Der Dyckman Park in New York ist die Gründungsstätte eines der größten Sommer-Turniere der Welt. Was einst als Turnier mit sechs Teams begann hat sich mittlerweile in ein Turnier mit bis zu 80 Teams und sechs unterschiedlichen Altersgruppen entwickelt. Bemerkenswert oder? NBA-Stars wie Kyrie Irving, J.R. Smith, Kemba Walker, Michael Beasley und Kevin Durant sind mit verantwortlich für die Entwicklung des Dyckman Parks, allerdings gibt es weitaus mehr Spieler die sich hier gern blicken lassen. Die Liste der Basketballhochkaräter ist endlos und wird zukünftig mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit durch die nächsten großen Namen der NBA erweitert. Dieser Platz nimmt es mit jedem anderen auf!




City Wall Rooftop Court – Dubrovnik, Croatia


Ein Basketballplatz in Kroatien, der genauso gut aus einem Bondfilm stammen könnte. Der "City Wall Rooftop Court" in Dubrovnik sucht seines Gleichen. Er zählt zu den meistfotografiertesten Plätzen der Welt. Es gibt wenig Konkurrenz für diesen Platz wenn es um einzigartige Locations geht. Die Tatsache, dass der Court von der adriatischen See umgeben wird macht die ganze Geschichte nur noch bemerkenswerter. Eine wirklich unvergessliche Basketballexperience über den Dächern Kroatiens. Was könnte das Basketballherz denn mehr verlangen?




The Tenement – Manila, Philipines


Unser letzter Basketballplatz befindet sich auf den Philipinen oder genauer gesagt in Manila. Wo die meisten von euch jetzt wohl an Ali und den "Thriller in Manila" denken, sind die anderen eventuell schon mit dem Platz vertraut. In Mitten eines über 50 Jahre alten riesigen Gebäudekomplexes befindet sich "the Tenement" oder auch Fort Bonifacio Tenement genannt. Dieser Court lockt mit einer einzigartigen Streetballathmosphäre und einem enormen Andenken an Kobe und seine Tochter Gianna. Ein wirklich besonderer Ort für wahre Hooper und das sehen nicht nur wir, die diese Liste erstellt haben, sondern auch Spieler wie Lebron James, Paul George, Jordan Clarkson und die nicht zu unbekannte Marke Nike.



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